Berufseinsteiger,  Generation Z

„Das mach’ ich später.“

Welche Vorhaben schiebst du von Woche zu Woche auf? Was liegt bei dir auf der sogenannten ´langen Bank`? Ehrlich gesagt sind es bei mir diese Blogbeiträge. Aufschieben macht mich unzufrieden und ich möchte etwas ändern. Deshalb habe ich mir Aspekte in Erinnerung gerufen, die mir in der Vergangenheit geholfen haben. Wenn das hier auch dein Thema ist, dann hoffe ich, dass du das eine oder andere hiervon anwenden kannst.

Mache den ersten Schritt! Manchmal braucht es einen ersten Impuls, damit der Ball ins Rollen kommt. Bei mir bleibt das Vorhaben, einen weiteren Blogbeitrag zu schreiben, meistens im Kopf. Es fehlt der erste aktive Schritt der Umsetzung. Tage und Wochen gehen ins Land. Druck und Frustration nehmen zu, was noch mehr blockiert. Einfach mal anzufangen, macht das Ganze viel leichter. Ein erster Schritt kann so aussehen:

  • Erzähle jemandem von deinem Vorhaben
  • Notiere dir eine erste Aufgabe
  • Beginne mit dem, was dir Spaß macht oder
  • Beginne mit den nervigen Aufgaben
  • Mache ein Brainstorming oder Mindmap
  • Spreche dir selbst eine Sprachmemo mit ersten Ideen
  • Suche nach Inspiration
  • Lege zu hohe Ansprüche ab

Gib dir selbst den besten Support! Bei mir resultiert das Aufschieben meistens auch daraus, dass andere wichtige und unwichtige Dinge meine Aufmerksamkeit, Konzentration und Kraft beanspruchen. Logischerweise fehlen mir dann die Inspiration, Motivation und Konzentration für das Schreiben. Um ins Schreiben hineinzukommen, hilft mir ein unterstützendes Umfeld, welches folgende Faktoren beinhalten kann:

  • hilfreiche und passende Routinen ausprobieren und etablieren
  • Zeitfresser limitieren und Ablenkungen reduzieren
  • Anderes nicht Dringendes stattdessen aufschieben
  • Experten nach Rat und Ideen fragen
  • Feierabend machen und das Wochenende genießen
  • Einen arbeitsfreien Tag pro Woche
  • Ausreichend Pausen und Schlaf
  • Aufhören, sich mit anderen zu vergleichen
  • Innere Prozesse wahrnehmen, ernst nehmen und angehen
  • Um Hilfe und Unterstützung bitten

Find’ deinen eigenen Stil! Es gibt nicht den einen Plan, der für alle gilt. Hilfreich waren und sind für mich vor allem meine eigenen Methoden. Manche habe ich durch Ausprobieren, andere durch Empfehlung entdeckt. Je nach Lebensphase und Lebensbereich wende ich unterschiedliche Methoden an. Folgendes Handwerkzeug hilft mir beim Nicht-Aufschieben der vor allem dringenden und wichtigen Dinge:

  • Die eigene Motivation für die Aufgabe formulieren
  • Bewusst terminieren und genug Zeit einplanen
  • Zeitmanagement-App „Things“
  • Wiedervorlageordner für größere Projekte nutzen
  • Deaktivierung von Benachrichtigungstönen des Smartphones
  • Termine im Kalender festhalten
  • Lern- und Arbeitsorte schaffen oder wechseln
  • Zwischenziele, SMARTe Ziele, Deadlines setzen
  • nicht an die Deadlines denken
  • Erfolge feiern

Ich wünsche dir viel Erfolg und gute Erfahrungen. Solltest du jetzt eher frustriert sein und eine Aufmunterung gebrauchen, dann empfehle ich dir zu diesem Thema folgenden exzellenten, mit Humor gefüllten TED-Talk von Tim Urban. Viel Spaß damit!


¹ Quelle: Inside the mind of a master procrastinator | Tim Urban [11.02.2021]

² Bildnachweis: https://pixabay.com/photos/smiley-later-cube-funny-faces-1642735/ [11.02.2021]